Neueste Entwicklungen auf dem Gebiet der Elektroautos

Tankstelle für Elektroauto und Feld mit SolarzellenDas Thema Elektromobilität wird nicht nur auf unzähligen Fachmessen und bei Fahrzeugkonstrukteure diskutiert, es hält auch immer mehr Einzug in die Gesprächsrunden privater Haushalte. Das ökologische Bewusstsein hat insgesamt zugenommen und der Trend hin zu umweltschonenden Fortbe-wegungsmitteln ist unverkennbar. Die Deutsche und weltweite Automobil-industrie befindet sich im Wandel und dies wird am deutlichsten an den aktuellen Entwicklungen im Bereich der Elektroautos und Elektromobilität.

Der Bedeutungszuwachs der Elektromobilität

In den letzten Jahren haben sich Automobilhersteller und Ingenieure weltweit den Weiterentwicklungen in der Automobilindustrie gewidmet. Die technischen Neuerungen und der immer stärker werdende Trend Erdgas- oder Elektroautos fahren zu wollen scheint stetig zuzunehmen. Hierbei müssen fortwährend neueste Entwicklungen und Erkenntnisse aus dem Elektromobilitätsbereich verarbeitet und weiter vorangetrieben werden. Auf Messen und Konferenzen treffen sich die Experten für gemeinsame Forschungsrunden und erkenntnisreiche Vorträge. Auch er Einsatz von Elektrofahrzeugen für Nutzfahrzeuge und für den Bereich der Öffentlichen Verkehrsmittel interessieren sich Vertreter aus der Wirtschaft, Politik und auch die Vertreter deutscher Gemeinden oder anderer Institutionen und Einrichtungen. Die Tragweite der nötigen Erkenntnisse im Bereich der alternativen Energien ist nicht nur aufgrund des Ölpreises ein wichtiges Thema. Für einen nachhaltigen Schutz der Umwelt kann man sich nur durch die Verbesserung der CO² Bilanz beteiligen. Weg vom Öl, hin zu Hybrid-Modellen und Elektroautos. Doch was sind die neuesten Errungenschaften in der Elektroauto-Forschung?

News und neueste Forschungsergebnisse in der Elektroautomobilindustrie

Eine der wichtigsten Themen- und Forschungsschwerpunkte konzentriert sich in der Elektroautomobilindustrie um die Neuerungen im Bereich der Halbleitertechnik. Halbleiter sind dabei die Basis für die Energieerzeugung und sollen für ganz neue Konzepte der Elektromobilität weiter erforscht werden. Es wird auch im Bereich der Antriebsstärke und der Leistungsfähigkeit bei Elektrofahrzeugen gearbeitet, um längere Distanzen und schnelle, funktionsfähigere und leistungsfähigere Antriebsgeräte zu konstruieren und für die Serienproduktion einsetzbar zu machen. Allein die relativ geringe Leistungskraft durch die begrenzte Akkuleistung ist bei einem Elektrofahrzeug ein deutlicher Nachteil zu einem normalen Pkw. Doch gerade in diesem Bereich werden in den nächsten Jahren technische Neuerungen für einen größeren Komfort beim Fahrer sorgen. In diesem Zusammenhang werden auch die Kapazitäten und Leistungsfähigkeit von Batteriesystemen, der Zusammensetzung des zugeführten Stroms und der möglichst positiven Umweltbilanz dieser Elektroautos. Was bringt schließlich das Fahren mit einem umweltbewussten Auto, wenn der Strom aus einer Braunkohle- oder Atomkraftanlage stammt und somit nicht als ökologisch nachhaltiger Strom eingestuft werden kann. Thematisiert wird selbstverständlich auch die Verbesserung der Energienetze und des sogenannten Smart Grid, damit eine möglichst gute Abdeckung und Verbreitung von Elektroautomobilen ermöglicht wird.

Auf dem Weg in eine emissionsarme Mobilität

Das Forschungsgebiet der Elektromobilität und die zukünftig hoffentlich steigende Nutzung von Elektrofahrzeugen kann dazu beitragen, CO² Emissionen zu minimieren und gerade die starke Belastung der Luft durch Auto-Abgase zu verringern. Es gibt bei Elektroautos nach wie vor geringe Defizite, wie die maximale Nutzungsdauer bis der Akku wieder aufgeladen werden muss, dennoch befindet sich die Konstrukteure und Ingenieure auf dem richtigen Weg. Sobald auch sauberer, grüner Strom verwendet wird, spricht quasi Nichts mehr gegen eine Verwendung von einem Elektroauto.

Bild: ferkelraggae – Fotolia

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Größer, schneller, weiter – Autos mit Superlativen

Schwarzes Auto fährt schnellWährend heutzutage viele Autobauer in Sachen neuer Wagen den Blick insbesondere auf die Sparsamkeit und Umweltverträglichkeit legen, interessieren sich wahre Autofans in erster Linie für andere Adjektive. Denn je schneller, größer oder teurer Autos sind, desto mehr interessieren sie in der Regel die Autofreaks.

Der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport stellt alles in den Schatten

Dabei sind es meist nicht die erwarteten Hersteller, die die rekordverdächtigen Boliden auf den Markt gebracht haben. Wenn es um die interessantesten PS-Boliden unserer Zeit geht, dann muss natürlich der Bugatti Veyron 16.4 Super Sport an erster Stelle genannt werden. Denn wer sich dieses Gefährt leisten kann, dem steht ein wahres Monster zur Verfügung. Im Guinness Buch der Rekorde ist dieser Flitzer mit seiner Geschwindigkeit von 431,1 Stundenkilometern als schnellstes Serienauto der Welt verewigt. Satte 1.200 PS leisten im Bugatti Veyron 16.4 Super Sport ihren Dienst. Natürlich hat so viel Power auch seinen Preis. Wer nämlich den Bugatti aus dem Hause VW sein Eigen nennen will, der muss schon in der Basisversion stolze 1,65 Millionen Euro hinblättern. Zudem gibt es auch eine limitierte Sonderversion in der Farbkombination schwarz-orange, die bei 1,95 Millionen Euro liegt. Wer mit dem schnellsten und teuersten Serienauto der Welt nicht unbedingt VW in Verbindung bringt, der wird auch beim größten Auto der Welt überrascht sein. Denn hier nämlich macht der Land Rover Defender Station Wagon 110 das Rennen. Wer es nämlich schaffen will, das Dach dieses Wagens vom Boden aus zu berühren, der muss ganze 2,06 Meter groß sein.

Tempo 100 unter 2,5 Sekunden und Hubraum von sieben Litern

Ganz im Gegenteil kommt da der Lotus Elise S daher. Denn dieser sportliche Flitzer ist mehr etwas für gelenkige Menschen. Die Fahrzeughöhe wird bei dem Boliden mit ganzen 1,12 Meter angegeben. Trotz dieser Leichtigkeit ist dies aber nicht der Wagen mit der schnellsten Beschleunigung. Denn hier sichert sich ebenfalls ein Auto der Marke Bugatti die aktuelle Spitzenposition. Denn der Bugatti Veyron 16.4 mit seinem 16 Zylindern und 1.001 Pferdestärken gilt als das Serienauto mit der schnellsten Beschleunigung. Den Spurt von null auf Tempo 100 kann dieses Gefährt nämlich in gerade einmal 2,46 Sekunden zurücklegen. Damit ist der Bugatti zumindest der offizielle Spitzenreiter. Denn der britische Caparo T1 soll den Spurt noch schneller zurücklegen. Bislang gibt es aber keine offizielle Messung der Spurtgeschwindigkeit des Boliden, von dem jährlich nur 25 Exemplare hergestellt werden. In einer anderen Klasse hingegen ist es ein US-Fabrikat, das alles andere in den Schatten stellt. Denn die Corvette Z06 kommt mit einem Hubraum von satten sieben Litern daher!

Rekordfahrzeuge sind nicht die erwarteten Italiener

Wer sich mit den schnellsten, teuersten oder größten Autos auseinandersetzt, der erwartet vorab, dass sich die italienischen Flitzer aus dem Hause Ferrari oder Lamborghini die entsprechenden Kategorien als jeweiliger Sieger aufteilen. Dass aber Fabrikate von deutschen Autobauern oder aus den USA das Ranking anführen könnten, wird manch einen Autofan überraschen. Immerhin aber finden sich im Guinness Buch der Rekorde auch italienische Flitzer mit dem einen oder anderen Rekord. So hat sich ein Lamborghini Gallardo als schnellstes Polizeiauto der Welt verewigt, jagten doch Beamte in der Hauptstadt Rom im Jahr 2005 Verbrecher mit der Spitzengeschwindigkeit von 317 km/h.

Bild: Maksim Toome – Fotolia

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Der Hummer: Geländefahrzeug der Superlative

Hummer im GeländeZunächst gab es von der Marke Hummer nur ein Modell, den Hummer H1, dessen Vorfahre ein militärisches Geländefahrzeug ist. Der Hersteller des H1 war AM General, bekannt wurde der markante und wuchtige Geländewagen unter anderem durch Arnold Schwarzenegger, der als erster Zivilist ein solches Auto besaß und bis heute mehrere davon sein Eigentum nennt.

Der Hummer – was ist dran an ihm?

Der H1 ist groß. Seine Länge beträgt knapp 4,7 m, die Breite ohne Spiegel 2,2 m, seine Höhe 2 m. Auch sein “Können” kann beeindrucken bis beängstigen. Ein paar Beispiele: Der Hummer H1 überwindet 56 cm hohe Stufen und kann durch 76 cm tiefes Wasser fahren. Er hat eine immens große Spurbreite, der Abstand zum Boden beträgt 41 cm. Der H1 meistert Böschungswinkel von 72° bzw. 37,5°. Differentialsperren an beiden Achsen sorgen für ein garantiertes Fortkommen auch auf unwirtlichstem Gelände. Außerdem kann der Fahrer den Reifendruck jederzeit dem Boden anpassen. 1992 und 1993 wurde ein Modell mit 150 PS, ein V8-Saugdiesel produziert, 1994 verstärkte sich die Motorleistung auf 170 PS. 1995 und 1996 war der Chevy Small Block V8-Benziner mit 200 PS am Markt. Ebenfalls 200 PS wies der V8-Turbodiesel auf, der 1996 bis 2004 verkauft wurde. Seit 2004 wird der H1 Alpha in Kaliningrad hergestellt. Bei ihm handelt es sich um den Duramax-6600 V8-Turbodiesel mit satten 300 PS.

Hummer für alle: der SUV kommt auf den Markt

SUV steht für den Begriff “Sport Utility Vehicle” und beschreibt einen Pkw, der sowohl die Annehmlichkeiten und den Fahrkomfort einer Limousine aufweist als auch eine erhöhte Geländetauglichkeit. Auch die Karosserie eines SUV ist der eines Geländewagens durchaus ähnlich. Nachdem General Motors die Markenrechte von AM General erworben hatte, kam 2003 der Hummer H2 auf den Markt, das SUV-Modell. Die Modellbezeichnung wurde zum Markennamen. Optisch orientierte sich der H2 noch sehr stark an seinen Vorgänger, den H1, technisch ähnelte er eher dem Chevrolet Tahoe und dem Cadillac Escalade, die ebenfalls bei GM gefertigt wurden. Die hervorragenden Geländeeigenschaften des H1 hat er daher nie erreicht. Die serienmäßige Ausstattung des H2 ist beeindruckend. 2005 bis 2010 war in den USA der Hummer H3 auf dem Markt, in Deutschland war er ab 2006 erhältlich. Der H3, ebenfalls ein SUV, ist das Modell mit den geringsten Ausmaßen und entsprach damit dem Wunsch nach kleineren und leichteren Geländefahrzeugen.

Heute noch den Kult erleben

Der Hummer wird entweder geliebt oder gehasst, dazwischen gibt es scheinbar nichts. “Spritschlucker” und “Klimasünder” schimpfen seine Gegner, “Kult” sagen seine Fans. Tatsache ist: Die Produktion des Hummer H1 wurde 2006 eingestellt, die der Hummer H2 und H3 im Jahr 2010 – ein Schock für die Fans weltweit. Der H1 Alpha wird seit 2004 in Kaliningrad produziert, jedoch nur für den Vertrieb auf dem russischen Markt. Wer das Fahrfeeling in einem Hummer erleben möchte, kann den Giganten heutzutage mieten. Zahlreiche Eventanbieter vermieten den H2 für wenig Geld und lassen den begeisterten Fahrer auch gleich die Geländetauglichkeit in anspruchsvollem Gebiet erproben. Fahrspaß pur, gemischt mit ein bisschen Wehmut.

Image: terry.runion – Fotolia

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Der Fahrzeugmarkt 2012 – neue Automodelle für jeden Geschmack

Frau in einem neuen WagenMöchten Sie sich 2012 ein neues Auto zulegen und gleich mit den aktuellen Trends punkten? Freuen Sie sich auf ein umfangreiches Angebot, das den Fahrzeugmarkt in diesem Jahr bereichert wie schon lange nicht mehr. Insgesamt werden etwa 40 neue Modelle vorgestellt. Ob VW, Mazda, Citroën oder BMW – für jeden Geschmack ist was dabei, und auch Sie werden Ihren Favoriten finden.

Bekanntes in neuem Design mit überzeugender Technik

Kennen Sie den VW Passat CC? Der Name “Passat” fällt für dieses Modell zukünftig einfach weg, der neue VW CC orientiert sich eher am Phaeton. Ein schickes Coupé der gehobenen Mittelklasse mit stilvollen Linien und blitzendem Chrom – der neue CC überzeugt mit echter Eleganz. Sollten Sie sich für den V6-Benziner mit 300 PS entscheiden, profitieren Sie gleichzeitig vom Allrad-Antrieb, adaptiver Federung und der DSG-Automatik (DSG: Direktschaltgetriebe). Ein stilvolles und kraftvolles Fahrzeug für gehobene Ansprüche. Auch die Passat-Reihe wird erweitert, und zwar um einen Offroader ähnlich dem Tiguan und Touareg. Der VW Passat Alltrack liefert mehr Bodenfreiheit als der Passat, eine Radkastenverkleidung, Unterfahrschutz und vieles mehr. Entscheiden Sie sich für den jeweils stärksten Diesel- oder Benzinmotor, stehen Ihnen serienmäßig das Doppelkupplungsgetriebe sowie Allradantrieb zur Verfügung. Der neue BMW 3er? Limousine wird von seinem Hersteller als meistverkauftes Premium-Fahrzeug der Welt bezeichnet. Er ist größer als sein Vorgänger, wesentlich dynamischer und doch sparsamer. Der Radstand wurde um satte fünf Zentimeter verbreitert, was sich äußerst positiv auf den Innenraum auswirkt. Sie können zwischen vier Turbomotoren auswählen, jeweils zwei Diesel- und zwei Benzinmotoren. Im Herbst kommt zusätzlich ein Vollhybrid auf den Markt.

Neue Kleinwagen ganz groß

“Das Gesicht unserer Marke”, so wird der Fiat Panda von Markenchef Olivier François genannt. Seit 2003 ist der Panda Marktführer unter den Kleinwagen. Damit das so bleibt, wird dieses Jahr die dritte Generation vorgestellt. Der Panda wurde leicht vergrößert und bringt serienmäßig Servolenkung, Zentralverriegelung und vier Airbags mit. Ebenfalls neu ist das Twinpower-Turbo-Aggregat, der aus dem kleinen Fahrzeug mit 85 PS ein richtiges Energiebündel macht. Wenn Sie den quirligen Kleinen mit “runden Ecken” mögen, freuen Sie sich auf entspannte Touren mit einem ausgereiften Fahrwerk. Ein bemerkenswerter Newcomer unter den Premium-Kleinwagen ist das Mini Roadster Cabrio. Mit seinen zwei Sitzen macht er Platz für den 240 l großen Kofferraum. Das schwarze Stoffdach wird manuell bedient, die Überrollbügel sind aus Edelstahl. Die Größe des Autos entspricht der des Coupés. Wählen können Sie zwischen drei Benzinern und einem Dieselmotor.

2012 verspricht viel Bewegung auf dem Automarkt

Nicht nur die bereits genannten Neueinsteiger, auch zahlreiche weitere Hersteller bereichern den Fahrzeugmarkt 2012. Dazu zählen Mercedes, KIA, Porsche, Mazda, Citroën und noch viele mehr. Es macht Spaß, sich unter den aktuellen Newcomern umzusehen, zu vergleichen und neue Techniken und Designs zu entdecken. Egal, welche Marke Ihnen am Herzen liegt und wie viel Sie für einen Neuwagen investieren möchten, es ist definitiv für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das richtige Auto dabei. Selten war der Fahrzeugmarkt so sehr in Bewegung wie in diesem Jahr.

Foto von: Nobilior – Fotolia

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Autotuning – was ist legal, was illegal?

Gelbes, getuntes AutoDas Autotuning erfreut sich steigender Beliebtheit, und unterstreicht die Individualität der jungen Generation. Die Möglichkeiten sind dabei technisch nahezu unbegrenzt, werden aber durch das geltende Gesetz teilweise stark eingeschränkt…

Damit Ihr Auto nicht zum Schrecken der Straße wird

Beim Fahrzeugtuning, gleich ob Innenraumtuning, Fahrwerk- oder Karosserietuning, gelten stets die Richtlinien und Gesetze der StVO (Straßenverkehrsordnung) sowie des Kraftfahrgesetzes (KFG). Insbesondere die StVO ist hier ganz klar formuliert, lässt aber – zum Leidtragen aller Tuner – auch der kontrollierenden Instanzen viel Freiraum für Interpretationen. Generell kann man sagen, dass alle Maßnahmen verboten sind, die eine Fahrzeugart ändern, eine Verkehrsgefährdung zur Folge haben, oder eine Verschlechterung der Ökobilanz mit sich bringen. Insbesondere beim Leistungstuning ist eine Leistungssteigerung über fünf Prozent durch eine Prüforganisation zu prüfen und abzunehmen, gegebenenfalls damit zusammenhängende sicherheitsrelevante Aspekte (bessere Bremsanlage, anderes Fahrwerk) sind nachzurüsten. Ebenfalls als gefährlich für den Verkehr gelten zusätzliche Beleuchtungen. Sowohl Unterbodenbeleuchtung als auch Innenraumbeleuchtungen die von außen zu sehen sind gelten als verboten, die Innenraumbeleuchtung nur während des Betriebs, die Unterbodenbeleuchtung generell. Auch zusätzliche Scheinwerfer sind nicht erlaubt, sowie die meisten Leuchtmittel. Die meisten Anbauteile müssen daher eine Genehmigung (Typ- oder Teilegenehmigung) besitzen bevor sie verbaut werden dürfen. Teile die keine Anbauabnahme erfordern (ABE) dürfen im dafür vorgesehenen Rahmen verwendet werden und haben keinen Einfluss auf die Betriebserlaubnis eines Fahrzeuges.

Der kleine aber feine Unterschied: Gesetz vs. Versicherung

Das Gesetz auf der einen Seite möchte Fahrer und Verkehrsteilnehmer schützen. Die Versicherer hingegen haben ganz andere Auflagen die es zu beachten gilt. So gibt es beispielsweise keine Richtlinie im Gesetz, wie tief ein Fahrzeug gelegt werden darf (lediglich die Unterkante des Nummernschildes darf 20 Zentimeter nicht unterschreiten). Die Versicherer sehen dies etwas anders. Liegt beispielsweise die tiefste Stelle des Unterbodens tiefer als elf zentimeter, und kommt es dadurch zu Schäden am Fahrzeug, der Straße, Einfahrten etc. verweigert die Versicherung in der Regel die Kostenübernahme. Auch wer in Eigenregie sein Fahrzeug tuned, und diese Eingriffe später Folgen für den regulären Betriebsablauf haben sollten (bspw. durch einen höheren Verschleiß) greift die Versicherung meist nicht. Im Falle von Sach- und Personenschäden durch unsachgemäße oder gar illegal montierte Teile erlischt der Versicherungsschutz automatisch bereits bei Einbau, auch ohne Kenntnisnahme durch den Versicherer. Das kann die Pflichthaftpflicht ebenso betreffen wie die Kaskoversicherungen, Personenversicherungen und im Zweifel sogar private Haftpflichten oder den Rechtsschutz. Die gestaltet sich im Übrigen unabhängig von der Eintragung in den Fahrzeugbrief oder der Abnahme durch den TÜV, da dies lediglich die Verkehrssicherheit bescheinigt, aber nichts über die Haftung aussagt.

Fahrzeug tunen – aber richtig

Geregelt durch die StVO und das KFG sind generell erst einmal sämtliche Tuningmaßnahmen erlaubt, die keine Gefährdung der Insassen und anderer Verkehrsteilnehmer bergen. Ein großer Teil jedoch ist eintragungspflichtig, Maßnahmen an der Leistung, am Fahrwerk sowie an der Karosserie in der Regel auch durch den TÜV abzunehmen. Generell empfiehlt es sich bei allen Eingriffen vom TÜV beraten zu lassen, da selbst Heckscheibenaufkleber unter Umständen bereits einen sicherheitsrelevanten Eingriff darstellen können.

Bild: Denis Wiens – Fotolia

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